NO.25__IL DOLCE FAR NIENTE

Kammerorchester Basel
Giovanni Antonini, Dirigent
Clemens J. Setz, Autor
Peter Marlow, Fotograf


Joseph Haydn: Sinfonien Nr. 21, Nr. 51 und Sinfonie C-Dur «Sinfonie für Spanien»
Gregor Joseph Werner: aus VI Fugen in Quartetten: V. [d-Moll]
Gioachino Rossini: aus Sei Sonate a Quatro […]: Sonata Ia G-Dur


Konzerte:
Fr, 2. Oktober 2026, Locarno, Chiesa San Francesco (Tickets)
So, 4. Oktober 2026, Wien, Musikverein (Tickets)
Mo, 5. Oktober 2026, Basel, Don Bosco (Tickets)
 

«Hochgebohrner Reichs-Fürst!
Gnädigst und Hochzugebietender Herr Herr!
Es bezwinget mich, die grosse Nachlässigkeit in hiesiger Schlos=Capellen, die grosse unverdiente Hochfürstl. Spesen, und der faule Müssiggang der dermaligen gesammten Music, woran aber die Haupt: Ursache des jezig trägen Obervorsteher, als der nur allen durch die Finger siehet, um den Namen eines guten Heyden zu erhalten.»

Der Titel dieses Projekts leitet sich aus einem Beschwerdebrief ab, den Haydns Vorgänger als esterházyscher Kapellmeister, Gregor Joseph Werner, im Oktober 1765 an Fürst Nikolaus Esterházy aufsetzen liess. Auf den Vorwurf des «faulen Müssiggangs» wurde umgehend reagiert, nämlich dadurch, dass Haydn und sein Kopist Joseph Elssler mit der Erstellung des sogenannten «Entwurf-Katalogs» begannen. Mit diesem handschriftlichem Werkverzeichnis sollte sich Fürst Nikolaus jedenfalls auf nachhaltige Weise davon überzeugen, dass sein Vizekapellmeister und das von ihm geleitete Hoforchester durchaus auch anderes im Sinne hatten, als sich dem sprichwörtlichen «Dolce far niente» (dt. «das süsse Nichtstun») hinzugeben.
Während die am Programm stehende Sinfonie Nr. 21 ziemlich genau der Zeit von Werners Kritik an Haydns «faulem Müssiggang» entstammt, ist derjenige von Sinfonie Nr. 51 mit ihren ungewöhnlich schwierigen Hornstimmen definitiv alles andere als süss. Bei der sog. «Sinfonie für Spanien» hatte es sich der Meister hingegen wirklich einmal ausgesprochen einfach gemacht, bestand das erst 2013 in den Kanon der Haydnschen Sinfonien aufgenommene Werk zum Zeitpunkt seiner Komposition, die vermutlich im Auftrag eines/einer spanischen Fürst:in erfolgte, doch zur Gänze aus bereits vorhandener, wenngleich eigens neu zusammengestellter Musik.

«Nobly born Prince of the Empire!
Most gracious and high-commanding Lord!
I am overcome by the gross negligence in the castle chapel here [at Eisenstadt], by the unjustified, heavy princely expenses, and by the rotten idleness of the present entire music establishment of which the prime and chief cause is the present lazy director who only winks at everything in order to be given the name of ‚a good Heyden‘. [...]»

Programm

Joseph Haydn (1732–1809): Sinfonie Nr. 21 A-Dur Hob. I:21 (1764)
Adagio / Presto / Menuet – Trio / Finale. Allegro molto

21

SINFONIE NR. 21 A-DUR HOB. I:21 (1764)

Besetzung: 2 Ob, 2 Hr, Str
Entstehungsjahr: [2. Hälfte?] 1764

Gregor Joseph Werner (1693–1766): aus VI Fugen In Quartetten […] von G. J. Werner, weiland Kapellmeister S. D. des Fürsten N[ikolaus] Esterhazy etc. etc. Aus besonderer Achtung gegen diesen berühmten Meister nun herausgegeben von dessen Nachfolger J. Haydn […] Wien: Artaria & Comp. [1804]:
V. [d-Moll] Adagio ma poco / Allegro / Adagio

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 51 B-Dur Hob. I:51 (1773)
Vivace / Adagio / Menuet – Trio / Finale. Allegro

51

SINFONIE NR. 51 B-DUR HOB. I:51 (1773)

Besetzung: 2 Ob, 2 Hr, Str
Entstehungsjahr: bis 1774 [Frühjahr 1773]

Gioachino Rossini (1792–1868): aus Sei Sonate a quattro […] Ravenna 1804: Sonata Ia G-Dur
Moderato / Andante / Allegro

Joseph Haydn: Sinfonie C-Dur Hob. deest (1773/1774) «Sinfonie für Spanien»
Allegro / Poco adagio / Menuet. Allegretto – Trio / Finale. Prestissimo

Besetzung

Il Giardino Armonico
Giovanni Antonini, Dirigent

Nächste Konzerte

Basel,
Montag, 5. Oktober 2026, 19.30 Uhr

Haydn-Lesung und Lounge im Heinz Holliger Auditorium
18.15 Uhr Lesung mit Clemens J. Setz und Pre Concert-Talk
Einlass ab 18.00 Uhr (kein Einlass zwischen Lesung und Pre Concert-Talk).

Konzert im Paul Sacher Saal
19.30 Uhr: Konzert

Haydn-Suppe in der Konzertpause

Das Konzert wird ebenfalls als Premiere auf unserem YouTube-Kanal ausgestrahlt und bleibt 3 Monate verfügbar (Informationen folgen).

  • Kartenvorverkauf

    Karten sind online oder bei Bider & Tanner, Ihr Kulturhaus in Basel, +41 (0)61 2069996 sowie telefonisch über kulturticket (+41 900 585 887, CHF 1.20/Min) oder vor Ort bei allen weiteren Vorverkaufsstellen von kulturticket erhältlich.

    Abonnentinnen und Abonnenten des Kammerorchester Basel erhalten 20% Reduktion (wenden Sie sich hierfür an info@haydn2032.com).

Wien,
Sonntag, 4. Oktober 2026, 19.30 Uhr

Musikverein Wien, Brahms-Saal

Konzerteinführung: 18.30 Uhr

Locarno, Freitag, 2. Oktober, 19.30 Uhr

Chiesa San Francesco, Locarno

Konzerteinführung: 18.45 Uhr, Aula SUPSI, Locarno: Introduzione – Konzerteinführung, Davide Fersini (Musiker & Musikredaktor RSI) – in italienischer Sprache (deutsch auf Anfrage)

Abweichendes Programm: 

Sol Gabetta, Violoncello
Il Giardino Armonico (Milano)
Giovanni Antonini, Leitung

Joseph Haydn (1732-1809)
Sinfonie Nr. 21 A-Dur Hob. I:21
Cellokonzert Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1
Pause
Sinfonie C-Dur Hob. deest «Sinfonie für Spanien»
Sinfonie Nr. 51 B-Dur Hob. I:51

Dauer: 100 Minuten (inklusive Pause)

Biografien

Il Giardino Armonico
Orchester

Il Giardino Armonico

Orchester

Il Giardino Armonico, unter der Leitung von Giovanni Antonini, wurde 1985 gegründet und hat sich als eines der weltweit führenden Ensembles mit Spezialisierung auf historische Instrumente etabliert. Das Ensemble besteht aus Musikerinnen und Musikern aus den bedeutenden Musikinstituten Europas. Sein Repertoire konzentriert sich hauptsächlich auf das 17. und 18. Jahrhundert. Je nach Bedarf des jeweiligen Programms besteht die Gruppe aus sechs bis dreißig Musikerinnen und Musikern.

Das Ensemble wird regelmäßig zu Festivals auf der ganzen Welt eingeladen und tritt in den bekanntesten Konzerthallen auf. Große Anerkennung erfährt es dabei sowohl für seine Konzerte als auch für seine Opernproduktionen, z. B. Monteverdis „L’Orfeo“, Vivaldis „Ottone in Villa“, Händels „Agrippina“, „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“, „La Resurrezione“ und „Giulio Cesare in Egitto“ mit Cecilia Bartoli bei den Salzburger Festspielen 2012.

Darüber hinaus ist Il Giardino Armonico stets intensiv mit Aufnahmen beschäftigt. Viele Jahre war das Ensemble exklusiv bei Teldec unter Vertrag und erhielt mehrere bedeutende Auszeichnungen für seine Aufnahmen von Werken von Vivaldi und den anderen Komponisten des 18. Jahrhunderts. Es folgte ein Exklusivvertrag mit Decca/L’Oiseau-Lyre für die Aufnahme von Händels Concerti Grossi op. 6 und die Kantate „Il Pianto di Maria“ mit Bernarda Fink. Bei Naïve brachte Il Giardino Armonico zudem „La Casa del Diavolo“, Vivaldis Cellokonzerte mit Christophe Coin, sowie die Oper „Ottone in Villa“ heraus, die 2011 mit dem Diapason d'Or ausgezeichnet wurde. Für das Label Onyx nahm es Vivaldis Violinkonzerte mit Viktoria Mullova auf.

Nach dem großen Erfolg und der Grammy-Auszeichnung für „The Vivaldi Album“ mit Cecilia Bartoli (Decca, 2000) führte eine erneute Zusammenarbeit mit ihr 2009 zu dem Projekt „Sacrificium“ (Decca), ein Platin-Album in Frankreich und Belgien, das einen weiteren Grammy erhielt. Produkt des jüngsten Projekts mit Cecilia Bartoli ist das Album „Farinelli“ (Decca, 2019).
Ebenfalls bei Decca brachte Il Giardino Armonico „Alleluia“ (2013) und „Händel in Italy“ (2015) mit Julia Lezhneva heraus – beide Werke wurden von Öffentlichkeit und Kritikern gepriesen.

In einer Koproduktion mit dem Nationalen Forum für Musik in Breslau (Polen) veröffentlichte Il Giardino Armonico „Serpent & Fire“ mit Anna Prohaska (Alpha Classics – Outhere Music Group, 2016) und gewann 2017 den ICMA für Barockgesang. Es folgte die Telemann-Aufnahme auf CD und LP (Alpha Classics, 2016), die 2017 den Diapason d’Or de l'Année und den Echo Klassik erhielt.
Die Einspielung von fünf Violinkonzerten von Mozart mit Isabelle Faust (Harmonia Mundi, 2016) ist das Ergebnis der hochkarätigen Zusammenarbeit mit der großartigen Violinistin und wurde 2017 mit dem Gramophone Award und Le Choc de l'année ausgezeichnet.
Ein neues Vivaldi-Album, „Concerti per flauto“, ist erschienen (Alpha Classics, March 2020) und gewann den Diapason d’Or: eine prächtige Zusammenstellung aus diesem Repertoire mit Giovanni Antonini als Soloist, aufgenommen zwischen 2011 und 2017.

Il Giardino Armonico ist Teil des Projekts „Haydn2032“, zu dessen Zweck die Joseph Haydn Stiftung Basel gegründet wurde, um sowohl die Einspielung der gesamten Haydn-Sinfonien (Label: Alpha Classics) als auch Konzerte in verschiedenen europäischen Städten mit dem thematischen Schwerpunkt auf dessen Repertoire zu unterstützen. Das erste Album mit dem Titel „La Passione“ kam im November 2014 heraus und erhielt den Echo Klassik (2015). „Il Filosofo“, 2015 veröffentlicht, wurde mit dem „Choc of the Year“ von Classica ausgezeichnet. Das dritte Album, „Solo e Pensoso“, erschien im August 2016 und das vierte Album, „Il Distratto“, kam im März 2017 heraus und gewann im selben Jahr den Gramophone Award. Die achte Einspielung, La Roxolana, wurde im Januar 2020 veröffentlicht und die neunte Aufnahme, „L’Addio“, kam im Januar 2021 heraus und gewann den „Choc of the Year“ von Classica und den Diapason d’Or. Das zehnte Album, „Les Heures du Jour“, wurde im Juli 2021 herausgebracht und gewann im Oktober 2021 den Diapason d’Or.
Der Album-Zyklus wurde kürzlich um ein weiteres monumentales Werk des österreichischen Komponisten ergänzt: „Die Schöpfung“ mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks wurde im Oktober 2020 veröffentlicht.

Das Ensemble arbeitete ebenfalls mit renommierten Soloisten wie Giuliano Carmignola, Sol Gabetta, Katia und Marielle Labèque, Viktoria Mullova und Giovanni Sollima zusammen.
2018 setzte Il Giardino Armonico seine Zusammenarbeit mit der jungen und talentierten Violinistin Patricia Kopatchinskaja mit einem Programm voller schöpferischer Spannung zwischen Vergangenheit und Zukunft fort, das philologische Genauigkeit und zeitgenössische Musik verbindet: Das Album „What’s next Vivaldi?“ kam im Oktober 2020 bei Alpha Classics heraus und erhielt 2021 den Opus Klassik.
Zu den jüngsten Projekten zählen die Aufnahme von „La morte della Ragione“ (koproduziert mit dem Nationalen Forum für Musik in Breslau, herausgebracht von Alpha Classics und 2019 ausgezeichnet mit dem Diapason d’Or), ein Programm zur Förderung der Aufmerksamkeit für Barockmusik in Europa und die Suche nach einer Wiederbelebung des Hörerlebnisses früher Musik.

ilgiardinoarmonico.com

Giovanni Antonini
Dirigent

Giovanni Antonini

Dirigent

Der gebürtige Mailänder Giovanni Antonini studierte an der Civica Scuola di Musica und am Zentrum für alte Musik in Genf. Er ist Mitbegründer des Barockensembles Il Giardino Armonico, dessen Leitung er seit 1989 innehat. Mit dem Ensemble trat er als Dirigent und als Solist für Block- und Traversflöte in Europa, den Vereinigten Staaten, Kanada, Südamerika, Australien, Japan und Malaysia auf.
Antonini hat bereits mit vielen namhaften Künstlern zusammengearbeitet, darunter Cecilia Bartoli, Kristian Bezuidenhout, Giuliano Carmignola, Isabelle Faust, Sol Gabetta, Sumi Jo, Viktoria Mullova, Katia und Marielle Labèque, Emmanuel Pahud und Giovanni Sollima.
Aufgrund seiner differenzierten und innovativen Interpretation und Arbeit mit dem klassischen und barocken Repertoire ist Antonini ein gefragter Gastdirigent bei vielen führenden Orchestern. So gastiert er etwa regelmässig bei den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem London Symphony Orchestra, der Tschechischen Philharmonie und dem Chicago Symphony Orchestra.

Zu seinen Opernproduktionen gehören Händels Giulio Cesare und Bellinis Norma mit Cecilia Bartoli bei den Salzburger Festspielen. Im Jahr 2018 dirigierte er Orlando am Theater an der Wien und Idomeneo am Opernhaus Zürich. 2019 folgten Giulio Cesare, 2021 Cosìfan tutte und 2024 L’Orontea an der Scala und er war erneut am Theater an der Wien zu Gast mit Cavalieri’s Rappresentatione di Anima, et di Corpo.

In der Saison 2025/26 dirigiert er Le Nozze di Figaro am Liceu Barcelona und Pugnani's Werther mit dem Mozarteumorchester Salzburg. Er arbeitet mit dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Finnish Radio Symphony Orchestra und kehrt zu den Bamberger Symphonikern zurück. Er realisiert ausserdem zwei Projekte mit der Tschechischen Philharmonie und dem Tschechischen Jugendphilharmonie-Orchester. Mit Il Giardino Armonico als «Ensemble in Residence» in der Wigmore Hall London tritt er dort regelmässig während der gesamten Saison auf.

Mit Il Giardino Armonico hat Giovanni Antonini zahlreiche CDs mit Instrumentalwerken von Vivaldi, J.S. Bach (Brandenburgische Konzerte), Biber und Locke für Teldec aufgenommen. Mit Naïve nahm er Vivaldis Oper Ottone in Villa auf und für Decca spielte er ebenfalls mit Il Giardino Armonico zwei CDs mit Julia Lezhneva ein. Bei Alpha Classics (Outhere Music Group) veröffentlichte er verschiedene Alben, darunter La Morte della Ragione, die sein besonderes Interesse an der Musik der Renaissance mit Sammlungen von Instrumentalmusik aus dem 16. und 17. Jahrhundert widerspiegeln. Mit dem Kammerorchester Basel hat er die gesamten Beethoven-Sinfonien für Sony Classical aufgenommen und mit Emmanuel Pahud für Warner Classics eine CD mit Flötenkonzerten unter dem Titel «Revolution».

Antonini ist künstlerischer Leiter des Projekts «Haydn2032», mit dem die Vision verwirklicht werden soll, bis zum 300. Jahrestag der Geburt des Komponisten sämtliche Sinfonien von Joseph Haydn aufzunehmen und mit Il Giardino Armonico und dem Kammerorchester Basel aufzuführen. Unterdessen ist etwas mehr als die Hälfte des Projekts erreicht und die ersten siebzehn Editionen sind beim Label Alpha Classics erschienen, jährlich sind zwei weitere Editionen geplant.

Peter Marlow / Magnum Photos

Biografie

Peter Marlow
Fotograf, Magnum Photos

Peter Marlow

Fotograf, Magnum Photos

Peter Marlow (1952–2016), obgleich versiert in der Sprache des Fotojournalismus, war kein Fotojournalist. Er war allerdings ursprünglich einer der engagiertesten und erfolgreichsten jungen Nachrichtenfotografen Grossbritanniens und trat 1976 der Nachrichtenagentur Sygma in Paris bei. Bald darauf merkte er, dass ihm der nötige Antrieb für den Job fehlte, als er in den späten 1970ern mit Aufträgen im Libanon und in Nordirland eingesetzt war. Er stellte fest, dass sich hinter dem Klischee des betroffenen Fotojournalisten das wahre Gesicht der rücksichtslosen Ellenbogenmentalität unter Fotografen, die mit allen Mitteln nach Berühmtheit strebten, verbarg.

Nach dieser Zeit verlagerte sich Marlows Ästhetik, insofern als er hauptsächlich in Farbe fotografierte – seine Herangehensweise blieb jedoch unverändert. Die Farbe zufälliger Dinge wurde zum Schwerpunkt seiner Bilder, ganz so wie die Form und Bedeutung der Dinge Schwerpunkt seiner Schwarz-Weiss-Werke waren.

Marlow war zum Ausgangspunkt zurückgelangt. Er begann seine Karriere als internationaler Fotojournalist, kehrte nach Grossbritannien zurück, um seine Erfahrungen zu sortieren, und entdeckte eine neue bildliche Poesie, mit der er seine Heimat begreifen konnte. Mit dieser neu gefundenen Poesie machte er sich wieder auf die Reise: Er fotografierte in Japan, den USA und anderswo in Europa ebenso viel wie in Grossbritannien.